Bitburg

Der Name Bitburg ist überregional bekannt. Wenn Sie jetzt zuerst an Bier denken, müssen Sie die Kreisstadt unbedingt besuchen, denn Bitburg hat viel mehr zu bieten als nur das berühmte Bitburger Premium Pils. Im Moselfränkischen wird die Stadt mit insgesamt 14.000 Einwohner "Bebuersch" oder auch "Beburig" genannt. Sie liegt inmitten der Südeifel, umgeben von dem Bitburger Gutland. Der erste überlieferte Name lautete "Vicus Beda". Gegründet wurde die Stadt vor ca. 2000 Jahren als Raststation auf der Verkehrsachse von Lyon über Metz und Trier nach Köln. Um ca. 330 wurde die Ansiedlung zu einem Straßenkastell ausgebaut, das heute noch den modernen Stadtkern bildet. Im Jahr 1944 wurde die Stadt an Heiligabend zu 85% durch Luftangriffe zerstört und von den Amerikanern zur "toten Stadt" erklärt. Einmal jährlich findet in Bitburg das Europäische Folklore-Festival statt, einer der größten Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Gruppen aus ganz Europa und aus außereuropäischen Raum kommen dann nach Bitburg, um bei diesem Spektakel mitzuwirken.

 

Top Ten der Sehenwürdigkeiten

  • Bitburger Marken-Erlebniswelt
    • erleben Sie hier, was das Bitburger Premium Pils so besonders macht
    • auf 1.700qm²: Rundgang zu Themen über Wurzeln des Unternehmens und der Erfolgsgeschichte bis zum Prozess des Bierbrauens
    • weitere Informationen unter www.bitburger.de/brauerei-tradition
  • Römermauer
    • Teile der römischen und mittelalterlichen Befestigung
    • originaltreuer Aufbau der alten Stadtmauer nach völliger Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg
  • Ehrenfriedhof "Kolmeshöhe"
    • im Jahr 1930 angelegte Gedenkstätte für die Gefallenen der beiden Weltkriege
    • weltweites Interesse im Mai 1985: Ronald Reagan besuchte mit Helmut Kohl den Friedhof, legte als Versöhnungsgeste zwischen einstigen Kriegsgegnern einen Kranz für 2.000 gefallene Soldaten nieder
  • De Beberijer Gäßestrepper
    • "Gäßestrepper"-Brunnen in der Fußgängerzone
    • Denkmal basiert auf Legende im Dreißigjährigen Krieg
    • Schweden belagerten die Stadt und wollten sie aushungern, Kinder und Jugendliche in der Stadt zogen (streppen) sich Felle der in Not geschlachteten Ziegen (Gäße) über, liefen über Stadtmauer und gauckelten Überfluss an Nahrung vor, somit zogen die Schweden ab
  • Bierbrunnen
    • Geschenk der Bitburger Brauerei an die Stadt Bitburg
    • zeigt Herstellung von Bier im Wandel der Jahrhunderte
    • zu speziellen Anlässen fließt tatsächlich Bier aus dem Brunnen!
  • Der Pferdemarkt
    • 1992 eingeweihte Bronzestatur des Bitburger Bildhauers Roger Delleré
    • stellt das Thema Pferdehandel dar, soll an Zeiten der früher regelmäßig abgehaltenen Pferde- und Viehmärkte erinnern
  • Liebfrauenkirche
    • Bausubstanz beinhaltet Reste verschiedener früherer Bauwerke
    • ursprünglich ein romantisches Kirchengebäude, danach entstand ein gotischer Bau und später ein neubarocker Anbau an der Südseite
  • Barockschlösschen Waisenhaus
    • im Mittelalter eine von einem Wassergraben umgebene Burganlage, wurde im 17. Jh. von französischen Truppen verwüstet
    • an gleicher Stelle wurde Barockschlösschen erbaut, soll zukünftig für Förderung der Jugend und Armen genutzt werden
    • Folgezeit: Waisenhaus, ab 1969 Sonderschule für geistig und körperlich behinderte Kinder
  • Stadtmodell von Bitburg
    • seit 2016 steht die von der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung gespendete Bronzeplastik am "Spittel", einem Platz in der Innenstadt
    • soll insbesondere blinden Menschen ein Bild von der Stadt Bitburg vermitteln
  • Villa Otrang
    • eine antike "Villa rustika" etwas außerhalb der Stadt Bitburg
    • Fläche von mehr als 3.600qm², eine der größten und am besten erhaltenen römischen Villenanlagen nördlich der Alpen

 

Weitere Informationen zur Stadt Bitburg und zu Ausflugzielen im Bitburger Land finden Sie unter www.eifel-direkt.de